Archive for the ‘Lächerliches’ Category

Präfrontaler und temporaler Cortex unter Strom

Donnerstag, April 11th, 2019

Sanfte Wechselstromstöße im Gehirn stellten das schwindende Arbeitsgedächtnis älterer Erwachsener (60 bis 76 Jahre alt) auf das Leistungsniveau jüngerer Erwachsener (20 bis 29 Jahre) zurück – zumindest für etwas weniger als eine Stunde.

Die von der Kopfhaut ausgehenden elektrischen Stöße schienen die Gehirnströme in den für das Denken und Gedächtnis auf hoher Ebene wichtigen Bereichen des Noggin wieder zu synchronisieren – dem präfrontalen und temporalen Kortex -, der im Laufe der Jahre aus dem Takt zu geraten schien. Die Ergebnisse, die am Montag in Nature Neuroscience veröffentlicht wurden, unterstützen die Idee, dass nicht synchronisierte Wellen der elektrischen Aktivität von Neuronen, die in verschiedenen Bereichen des Gehirns feuern, helfen können, allmähliche Abnahmen des Arbeitsgedächtnisses während des Alterns sowie Gedächtnisschwund im Zusammenhang mit Demenzkrankheiten wie Alzheimer zu verursachen. Darüber hinaus erzeugt der Befund ein frühes Summen, dass eine solche nicht-invasive Hirnstimulation eines Tages, in ferner Zukunft, als Therapie für solche Gedächtnisprobleme eingesetzt werden kann.

Die Autoren der Studie, die Forscher der Boston University, Robert Reinhart und John Nguyen, kamen zu dem Schluss, dass “durch die Anpassung der elektrischen Stimulation an die individuelle Netzdynamik es möglich sein könnte, vermeintliche Signaturen der intra- und interregionalen funktionalen Konnektivität zu beeinflussen und die Working- Memory-Funktion bei älteren Erwachsenen rasch zu erhöhen”.

In ihrem explorativen Versuch ließen Reinhart und Nguyen 42 ältere Erwachsene ihre Arbeitsgedächtnisse ausleben, d.h. ihren kurzfristigen Rückruf, der an der Verarbeitung und Planung beteiligt war. Die Forscher benutzten einen Gedächtnistest im Spot-the-Difference-Stil, bei dem die Probanden ein hochwertiges Bild eines Objekts, einer Textur oder einer Farbe sahen, dann für einen Bruchteil einer Sekunde einen Blitz eines leeren Bildes erhielten, dann ein anderes Bild, das entweder identisch mit dem ersten Bild oder leicht verändert war.

Vor der Hirnstimulation konnten ältere Erwachsene Unterschiede mit einer Genauigkeit von 80 Prozent erkennen. Eine separate Gruppe von 42 jüngeren Menschen hatte eine Genauigkeitsrate von rund 90 Prozent. Die Forscher stimulierten dann das Gehirn der älteren Erwachsenen für 25 Minuten, während die jüngere Gruppe eine Scheinbehandlung erhielt – sie trugen eine Elektrodenkappe, erhielten aber keinen Gehirnerschütterungsstrom. Die Hirnstimulation, die die älteren Erwachsenen unterdessen erlebten, war speziell auf die Rhythmen ihres individuellen Gehirns abgestimmt.

Nach etwa 10 Minuten Stimulation sah die ältere Gruppe eine Verbesserung der Genauigkeitsrate im Test und erreichte die 90-prozentige Genauigkeitsrate der jüngeren Gruppe. Diese Verbesserung dauerte bis zum 50-minütigen Speichertest.

In einem anschließenden Experiment versuchten die Forscher, den Befund umzukehren: Sie nutzten die Hirnstimulation, um Wellen bei jungen Teilnehmern zu desynchronisieren, was dazu führte, dass die Probanden beim Gedächtnistest schlechter abschneiden.

Während die Autoren ermutigt werden, dass Zaps zur Synchronisation von Gehirnströmen möglicherweise als Therapie eingesetzt werden könnten, forderten andere Experten Vorsicht und stellten fest, dass die Studie klein war und repliziert werden musste. Außerdem bleibt unklar, ob solche kleinen Gewinne bei einem Gedächtnisspiel zu klinischen oder “realen” Vorteilen für diejenigen führen würden, die unter Gedächtnisproblemen leiden.



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Unpaid Beneficiary from United Nation Organization

Sonntag, März 24th, 2019

From: Ms. Heidi Mendoza
Head Of United Nations Under-Secretary
General For Internal Oversight Services

To: Unpaid Beneficiary,

This is to inform you that I came to United Kingdom yesterday from Canada after series of complaint from the FBI and other Security agencies from Asia,Europe, South America and the United States of America respectively, against The British Government for the high volume of fraudulent activities going that is on in these two nations.

Right now, as directed by UN secretary General named António Guterres we are working in collaborations with the British Financial Crime Commission/agencies and we have decided to waive away all your clearance fees/Charges and authorized the Government of British to effect your overdue payment worth $10.5M only into your account without any delay as approved and instructed by AMERICAN government and UNITED NATIONS;

Sincerely, you are a lucky person because I have just discovered that some top British and Canadian Government officials are interested in your fund and they are working in collaboration with One Mr. Richard Graves from USA to frustrate you and thereafter divert your fund into their personal account.

You can view this page for your perusal
http://www.un.org/News/Press/docs/2003/ik344.doc.htm

We are going to pay you from our compensation fund scheme.

Note that I have a very limited time to stay in UK here so I would like you to urgently respond to this message with your details; so that I can advise you on how best to receive your fund from me within the next 72 hours.

1. Your full names:…………………..
2. Residential address:……………….
3. Telephone phone number:……………..

You can reach me for now with below information:

Email: un.org54@gmail.com

Sincerely yours
Ms. Heidi Mendoza.



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SEO-Text zu Hochbeeten

Donnerstag, Februar 28th, 2019

In einem Pressetext mit dem Titel “Das Hochbeet für den heimischen Garten – voll im Trend” kann man sehr gut einen reinen SEO-Text erkennen, der nur dafür geschrieben wurde, um damit Werbeinnahmen abzugreifen. Dabei erkennt man, dass der Autor nicht die geringste Ahnung hat, sondern den Text nach einer oberflächlichen Recherche zusammengestoppelt hat. In diesem heißt es etwa: “Vor allem in ländlich geprägten Regionen wie dem *** lieben es Hausbesitzer erwiesenermaßen, sich und ihren Garten immer wieder neu zu erfinden. Ein Klassiker, der sich jedoch immer wieder (vor allem zum Start des Frühjahrs) einer ungebrochenen Beliebtheit erfreut, ist das Hochbeet. Immerhin bietet dieses die Möglichkeit, nicht nur eine ertragreiche Ernte zu erzielen, sondern auch auf besonders bequeme Weise gärtnern zu können. Durch die charakteristische Form bleibt dem Betreiber immerhin das lästige Bücken erspart.” Dann gibt es sogar noch Tipps: “Grundsätzlich gilt, dass die Aussichten im Zusammenhang mit einem (richtig betriebenen) Hochbeet durchaus positiv sind. Allein schon aufgrund der Tatsache, dass hier eben -im wahrsten Sinne des Wortes- auf einer höheren Ebene gegärtnert wird, werden die betreffenden Pflanzen mit mehr Wärme versorgt.” Und es wird auch gewarnt: “Setzen Sie nicht zu viele und zu stark zehrende Pflanzen ein, ansonsten könnte ein Engpass mit Hinblick auf die Nährstoffversorgung entstehen. Auf Pflanzen, die allzu hoch wachsen, sollte verzichtet werden. Ansonsten wird es schwer, diese zu pflegen. Erneuern Sie das Substrat regelmäßig zum Beginn des Frühjahrs.” Und Kurios auch der Abschluss: “Wer auf diese Tipps achtet, schafft sowohl für Blumen als auch für Obst und Gemüse die perfekte Grundlage, ergiebig (und meist vollkommen unkompliziert) zu gedeihen.” Also auf zur Apfelernte im Hochbeet 😉



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