Warnung: 5-GB-Grenze erreicht
Cloud-Speicher
Warnung! Ihr Cloud-Speicher ist voll.
Da Sie Ihr Speicherlimit überschritten haben, werden Ihre Dokumente, Kontakte und Gerätedaten nicht mehr in der Cloud gesichert und Ihre Fotos und Videos werden nicht in Cloud Fotos hochgeladen. Cloud Drive und cloudbasierte Apps werden nicht mehr zwischen Ihren Geräten synchronisiert.
Ihre Daten können ohne Schutz verloren gehen, wenn Sie nicht sofort handeln.
EMPFEHLUNG
250 GB
Speicher für 10.000+ Fotos
FUNKTION AKTUELL
Gesamtspeicher 5 GB
Foto-Synchronisierung Pausiert
Schutz Standard
Upgrade aktivieren
Der Cloudspeicher ist voll?! Was sich wirklich hinter den Warnungen verbirgt
Wenn dubiose E-Mails und hartnäckige PopUp-Fenster vor einem vollen Cloudspeicher warnen, ist allerhöchste Vorsicht angebracht. Während in manchen Fällen real existierende Softwareanbieter ein kostspieliges Abo unter die Leute bringen wollen, verstecken sich hinter anderen Varianten Kriminelle, die es auf die Kontodaten ihrer Opfer abgesehen haben.
Ein Dauerthema im Phishing-Bereich ist die Warnung vor einem angeblich vollen Cloudspeicher. Es drohe ein Verlust aller Daten, wenn man sich nicht für ein Upgrade entscheidet. Ein unangenehmes Szenario – das am Ende des Tages natürlich frei erfunden ist. Oft nutzen die Empfänger:innen gar keinen Cloudspeicher oder erhalten Warnungen angeblicher Betreiberfirmen, mit denen sie in Wahrheit gar nichts zu tun haben.
Was aber passiert, wenn man der Warnung Glauben schenkt und sich aufmacht, den vollen Speicher zu erweitern? Welche Gefahren lauern hinter den Nachrichten? Wir haben uns die Sache näher angeschaut.
Cloudspeicher-Phishing: Die vielen Erscheinungsformen
Meldungen zum Cloudspeicher-Phishing-Versuch erreichen die Redaktion laufend. Meist handelt es sich um klassische E-Mail-Nachrichten, die vor einem drohenden Datenverlust warnen. Der Betreff klingt dabei stets alarmierend genug, um auf Empfänger:innenseite zumindest für Unsicherheit zu sorgen.
Ein Klick auf den enthaltenen Link soll aber alle Probleme lösen. Entweder müsse einfach nur die Zahlungsmethode aktualisiert oder zusätzlicher Speicherplatz gekauft werden. Zuletzt mischten sich mehr und mehr Berichte über entsprechende Pop-Up-Fenster unter die Beschwerden.
So ist die Phishing-Falle aufgebaut
Wohin die Reise bei einem Klick auf den Link geht, hängt vom Ziel der Verantwortlichen ab. In manchen Fällen dreht sich alles um Bank- bzw. Login-Daten, in anderen wiederum direkt um Geld. In manchen Fällen hat man es eindeutig mit Kriminellen zu tun, in anderen wiederum wartet am Ende eine Abo-Falle.
Phishing-Versuch: Erneuerung der Zahlungsinformationen
Die Behauptung: Aufgrund inkorrekter Zahlungsinformationen könne das Cloud-Konto nicht erneuert werden. Die Löschung aller Daten stehe unmittelbar bevor. Einziger Ausweg ist eine neuerliche Eingabe der notwendigen Daten (Bank, Kreditkarte, PayPal etc.). Praktischerweise enthält die E-Mail einen Link, der genau das ermöglicht. Auf der konkreten Seite werden dann Zahlungsdaten und andere persönlichen Angaben der Opfer abgegriffen. Ein klassisches Phishing.