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Kreativitätstechniken

Der Mensch ist seit langem bestrebt die geistige Leistung seiner Umgebung zu bestimmen und zu vergleichen. Bereits in der Antike war man bestrebt besonders geistreichen Kindern eine höhere Bildung zukommen zu lassen. In jüngerer Zeit hatte man allerdings sich überwiegend auf den Intelligenzquotienten konzentriert, musste jedoch feststellen, dass das Erkennen von logischen Zusammenhängen bei weitem nicht das einzige Kriterium für geistige Leistung sein kann. Man erkannte, dass diese Betrachtung unvollkommen, ja sogar zum Teil fehlerhaft war. Es fehlte die schöpferische Komponente, die Fähigkeit des Gehirns zu kreativen Leistungen wurde keine ausreichende Bedeutung beigemessen. Glücklicherweise hat sich diese Einstellung stark gewandelt, wodurch es mittlerweile ein großes Angebot an Kreativitätstechniken gibt, die einem auch beim Lernen mehr als nützlich sein dürften.

Lernen die Kreativität zu begreifen

Kreativität bedeutet meist nichts anderes als das betreten neuer Pfade und das erkennen von neuen Lösungswegen. Es basiert auf einer neuen Sichtweise zu einer Situation oder wenn bekannte Muster aufgelöst und zu neuen Systemen verknüpft werden. Dabei lässt sich auch Kreativität mit einigen einfachen Lerntipps erlernen. Hierzu muss man Zusammenhänge vorstellen die nur schwer zusammenpassen oder sogar einander ausschließen, frei nach dem Motto: Ja, nein oder beides. Allerdings ist unser Gehirn daran gewöhnt die logischste Annahme für richtig anzunehmen. Dieser typischen Reaktion muss man entgegenwirken indem man Kreativität als etwas Bewusstes und Aktives betreibt.

Des Weiteren müssen wir unserem Gehirn die Möglichkeit geben mit verschiedenen Reizen zu spielen. Da das Gehirn am liebsten vertrauten Mustern folgt, müssen wir lernen es zu überlisten und neue Wege gehen. Die Kreativitätstechniken die wir im Folgenden noch lernen werden, bilden eine art Leitfaden, der es uns ermöglicht strukturiert und geordnet nach neuen ungeordneten Ideen zu suchen. Häufig entsteht dabei auch eine spielerische Art der Vorgehensweise. Es entfällt der Druck krampfhaft nach einer Lösung zu suchen da es praktisch beiläufig erfolgt.

Die Große Kunst ist es sich für eine bestimmte Kreativitätstechnik zu entscheiden. Denn so groß die Bandbreite an Techniken ist, so unterschiedlich sind auch die einzelnen Einsatzgebiete. Es gibt sowohl Techniken für Einzelarbeiten als auch für Gruppen. Ebenso die Zeitliche Frage ist zu beachten, denn es gibt sowohl schnell umsetzbare als auch langwierige Techniken. Insgesamt gibt es aber zwei Hauptkriterien. Zum einen ist die richtige Kreativitätstechnik abhängig von der Aufgabe, zum anderen vom Menschen oder dem Team, das die Technik umsetzt. Da jede Aufgabe einen Sonderfall darstellt und Menschen individuell sind, kann man nicht davon ausgehen, dass alle Techniken gleichermaßen die Kreativität fördern. Hier hilft wie so oft, das Vorgehen durch Versuch und Irrtum. Man muss praktisch Kreativität beweisen und einfach mal ausprobieren.